auch: Gumiho (kor.) ; Huli Jing (chin.) | potentielle Unsterblichkeit | Wälder lebend | Rudel | Carnivore (als Fuchs)
Diese Wesensart wurde von Usern aus dem Hope grows everywhere erstellt. Bei Fragen und Anmerkungen wendet euch bitte an folgende Ansprechpartner: Shin & Lily
Herkunft
Alle Fuchsgeister sind Nachfahren von Inari, welche als japanische Gottheit der Fruchtbarkeit gilt, allerdings war sie einfach nur die erste Füchsin, welche durch eine Laune der Natur spirituelle Weisheit und somit Unsterblichkeit erlangte. Obwohl sich die Urmutter ihren Kindern nicht mehr zeigt, fühlen alle Fuchsgeister, dass sie noch auf Erden weilt. In vielen Rudeln wird Inari noch stärker verehrt als von den Menschen, da viele den Glauben vertreten, dass sie ihre übernatürlichen Kräfte verlieren, sollten sie bei der Gottheit in Ungnade fallen. Obwohl die Menschen bei Inari von einer japanischen Entität ausgehen, ist dies unter den Fuchsgeistern nicht
von großer Bedeutung.
Physische Merkmale
In den ersten hundert Lebensjahren sind Fuchsgeister normale Füchse; erst danach sind sie dazu in der Lage, sich in eine menschliche Form zu verwandeln. Selbst in ihrer menschlichen Form haben die Fuchsgeister ein eher freches, gewitztes Aussehen und können ihre Art, sich zu bewegen, nicht ganz denen der Menschen anpassen. Oft wirkt es so, als würden sie durch die Gegend schleichen, mit kaum hörbaren, federnden Schritten. Wenn sie verärgert sind, neigen sie dazu, mit den Zähnen zu fletschen und wenn sie in ihrer menschlichen Form schlafen gehen, kugeln sie sich dicht ein. Zudem entspricht ihre Haarfarbe in ihrer menschlichen Gestalt immer der ihrer Fellfarbe. Viele Fuchsgeister verändern in ihrer menschlichen Gestalt jedoch mit Hilfe ihrer Fähigkeit, Illusionen zu erschaffen, ihre Haarfarbe ganz nach Belieben.
Gesellschaftsstruktur
Fuchsgeister leben meist nur mit ihrem Partner/ihrer Partnerin zusammen, pflegen jedoch ein inniges Verhältnis zum Rudel und anderen Fuchsgeistern. So sind sie bestens darüber informiert, wenn fremde Wesen in ihr Revier eindringen. Jedoch ist die Vorstellung von einem Rudel nicht mit dem von Wölfen gleichzusetzen. Viel eher ist es die Zugehörigkeit zur selben Familie, was als Rudel definiert wird. Fähen (weibliche Fuchsgeister) genießen einen höheren Stellenwert als Rüden (männliche Fuchsgeister), da diese auch mit einem Menschen Nachwuchs zeugen können, während aus einer sexuellen Zusammenkunft zwischen Rüde und Mensch niemals eine Schwangerschaft resultieren kann. Nichtsdestotrotz wird in den meisten Rudeln nach dem Prinzip der Gleichberechtigung gehandelt. So werden zum Beispiel ältere Rüden von jüngeren Fähen durchaus mit Respekt begegnet und Neunschwänzige unabhängig ihres Geschlechts nahezu verehrt, da sie ihrer Urmutter, Inari, am nächsten stehen. Ein Oberhaupt gibt es bei Fuchsgeistern nicht. Es ist das Recht der Ältesten, die Rudel übergreifend gemeinsam die Geschicke ihrer Artgenossen leiten. Obwohl Fähen mit Menschen Nachwuchs zeugen können, wird es nicht gerne gesehen, wenn eine tiefere Beziehung oder gar eine Partnerschaft mit ebenjenen entsteht.
Eigenschaften & Fähigkeiten
Fuchsgeister sind gerissen und trickreich. Sie lieben es, andere Wesen hinters Licht zu führen oder sie für ihren Vorteil auszunutzen. Sie sind gute Redner und lieben es mit ihren Worten zu manipulieren. Weibliche Fuchsgeister verwenden nicht selten ihre körperlichen Reize, um an ihr Ziel zu kommen. Eine gewisse Arroganz kann man ihnen ebenfalls nicht absprechen. Sie sehen sich, vor allem im direkten Vergleich zu Gestaltwandlern, als etwas Besseres und blicken auf sie herab.
» Fuchsschwänze
Fuchsgeister bekommen mit jedem weiteren hundertsten Lebensjahr einen weiteren Schweif dazu, der ihre Grundfähigkeiten verstärkt. Jeder dieser Schwänze steht für die spirituelle Weisheit, die sie durch Lebenserfahrung sammeln. Im Alter von 800 Jahren bekommen sie den letzten Schweif und können nicht mehr an Macht erhalten. Jedoch können Fuchsgeister jederzeit ihrer Schweife beraubt werden. Ein Schweif, der ihnen im Kampf abgerissen auf andere Art und Weise entfernt wird, bleibt für immer verschwunden.
» Fuchsfeuer
Je nach Alter des Fuchsgeistes ist dieser dazu in der Lage, Flammen zu erschaffen und diese zu kontrollieren. Mit jedem weiteren Schwanz, den ein Fuchsgeist in seinem Leben erhält, steigt seine Stärke und was erst ein kleiner Feuerball war, kann zu einem großflächigen Brand ausarten. Auch die Dauer das Feuer zu kontrollieren, wird an der Anzahl der Fuchsschwänze gemessen.
» Illusionen:
Je nachdem wie begabt ein Fuchsgeist ist, ist er auch dazu in der Lage, mehr oder minder große Illusionen zu erschaffen. Menschen können sie, insofern sie diese in regelmäßigen Abständen besuchen, in Illusionen gefangen halten (z.B. ihnen einreden, dass sie Familienangehörige sind und dringend ihr ganzes Geld brauchen etc. pp.) Bei anderen übernatürlichen Wesen wirken Illusionen meist nur einen kurzen Moment oder gar nicht.
Schwächen
Die große Schwäche der Fuchsgeister ist es die ersten hundert Lebensjahre zu überstehen. Zwei Monate nach ihrer Geburt trennen sie sich von ihrer Familie um in den tiefen Wäldern zu leben und Lebenserfahrung und spirituelle Weisheit zu erlangen. Ihnen ist das Potential gegeben hundert Jahre alt zu werden, was sie von normalen Füchsen unterscheidet, jedoch können sie jederzeit wie normale Füchse durch mehr oder weniger natürliche Auslese (Jäger, Gift, Krankheit usw.) sterben. Erst ab dem hundertsten Lebensjahr sind sie dazu in der Lage eine menschliche Gestalt anzunehmen und kehren auch dann erst zu ihrer Familie zurück um ihre Fähigkeiten wie das Fuchsfeuer und Illusionen zu erlernen. Nicht viele Fuchsgeister schaffen diesen Prozess, weswegen die Fuchsgeister auch so viel Wert auf die Fortpflanzung legen.
» Fuchsschwänze
Eine weitere Schwäche sind die Fuchsschwänze, da die Fuchsgeister ihre ganze Kraft aus ihnen ziehen. Jeder weitere Schweif gibt ihnen mehr Macht und sollten sie einen davon im Kampf oder durch einen Unfall verlieren, verringert sich ihre Kraft. Fuchsgeister können zwar ohne einen einzigen Schweif weiter leben, werden dann jedoch zu normalen Menschen mit eben jener Lebenserwartung und ohne weiteren Fähigkeiten. Um diesem Schicksal entgegen zu wirken, sind die Fuchsgeister sehr darauf bedacht, niemanden den Rücken zuzuwenden und mögen es auch nicht sonderlich, am unteren Rückenbereich (Steißbein) berührt zu werden.
Fortpflanzung
Da nur wenige Fuchsgeister die ersten hundert Jahre überstehen, ist die Fortpflanzung ein so wichtiges Thema, dass selbst die Natur unter die Arme greift. So kommt es in den Monaten Januar und Februar zur sogenannten Ranzzeit. Rüden werden unruhig und gehen, mehr oder weniger unbewusst, auf die Suche nach einer paarungsbereiten Fähe. Nehmen sie die Pheromone einer solchen wahr, ist es für den Rüden kaum noch möglich dem Drang, sich paaren zu wollen, zu entziehen, jedoch nicht unmöglich. Fähen leiden, genauso wie Rüden, unter physischen Schmerzen, wenn sie keinen Partner zur Paarung finden; können allerdings mit einem Menschen diesen Zustand der Ekstase ausreichend lindern. Für Fuchsgeister, welche sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, ist die Ranzzeit die schlimmste Zeit im Jahr, weshalb sie sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückziehen, um ungewollten Situationen zu entgehen. In der Gesellschaft werden homosexuelle Fuchsgeister von älteren Artgenossen als fehlerhaft und unwürdig erachtet, doch jüngere Generationen begegnen gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit immer mehr Akzeptanz.
Glauben
Fuchsgeister verehren Inari und bitten sie um ihren Segen. Obwohl kein einziger Fall bekannt ist in dem einem abtrünnigen Fuchsgeist seine übernatürlichen Fähigkeiten wieder genommen wurden, sind sie grundsätzlich davon überzeugt, dass alles von der Gnade ihrer Vorfahrin abhängt. So wird der Verlust eines Fuchsschwanzes nicht selten als Strafe verstanden, da nur Neunschwänzige die Unsterblichkeit erlangen können. Fähen ziehen sich kurz vor der Geburt ihrer Welpen in die Wälder zurück und beten zu Inari, dass ihr Wurf gesund zur Welt kommt und die ersten hundert Jahre überstehen möge. Ursprünglich war das größte Ziel im Leben eines Fuchsgeistes, wie Inari, ewiges Leben zu erlangen und so für alle Zeit an ihrer Seite zu verweilen, doch mit der Modernisierung der menschlichen Welt gerät dieses Vorhaben mit jeder weiteren Generation immer mehr in den Hintergrund.
Besondere Form
» Tenko (jap. Himmelsfuchs)
Schafft es ein Fuchsgeist, der im Besitz all seiner neun Schwänze ist, das tausendste Lebensjahr zu erreichen, wird sein Fell schneeweiß, welches von einem leichten Goldschimmer (nur bei Sonneneinstrahlung sichtbar) durchzogen ist. Der Fuchsgeist erlangt Unsterblichkeit und in ihm wird das Ebenbild Inaris gesehen. Tenko werden von allen anderen Fuchsgeistern verehrt und erhalten einen gottgleichen Status wie ihre Vorfahrin. Jedoch ist ein Tenko wahnsinnig selten. Selbst wenn Fuchsgeister es schaffen, tausend Jahre zu überstehen, so haben sie meistens nicht mehr alle Fuchsschwänze übrig. Seit der Entstehung der Fuchsgeister wird von einer Handvoll an Tenko ausgegangen, wobei sich selbst diese Angabe nicht wirklich bestätigen lässt.
Kitsune & Menschen
Die Fuchsgeister hegen prinzipiell eine große Abneigung gegenüber den Menschen, da diese eine große Gefahrenquelle für ihre Jungtiere darstellen und oftmals der Grund dafür sind, dass sie ihr hundertstes Lebensjahr nicht erreichen können.
Menschen sind durch ihre Schwäche ein leichtes Opfer ihrer Illusionen und so ist es Standard, dass sie von den Kitsune zu willenlosen Sklaven gemacht werden.
» Tenko (jap. Himmelsfuchs)
Schafft es ein Fuchsgeist, der im Besitz all seiner neun Schwänze ist, das tausendste Lebensjahr zu erreichen, wird sein Fell schneeweiß, welches von einem leichten Goldschimmer (nur bei Sonneneinstrahlung sichtbar) durchzogen ist. Der Fuchsgeist erlangt Unsterblichkeit und in ihm wird das Ebenbild Inaris gesehen. Tenko werden von allen anderen Fuchsgeistern verehrt und erhalten einen gottgleichen Status wie ihre Vorfahrin. Jedoch ist ein Tenko wahnsinnig selten. Selbst wenn Fuchsgeister es schaffen, tausend Jahre zu überstehen, so haben sie meistens nicht mehr alle Fuchsschwänze übrig. Seit der Entstehung der Fuchsgeister wird von einer Handvoll an Tenko ausgegangen, wobei sich selbst diese Angabe nicht wirklich bestätigen lässt.
Kitsune & Menschen
Die Fuchsgeister hegen prinzipiell eine große Abneigung gegenüber den Menschen, da diese eine große Gefahrenquelle für ihre Jungtiere darstellen und oftmals der Grund dafür sind, dass sie ihr hundertstes Lebensjahr nicht erreichen können.
Menschen sind durch ihre Schwäche ein leichtes Opfer ihrer Illusionen und so ist es Standard, dass sie von den Kitsune zu willenlosen Sklaven gemacht werden.