seit 1756 | Pointe Coupee/Louisiana/USA | 210.000 Einwohner | 150,4 km²
Ostholt befindet sich im Bundesstaat Louisiana, welcher im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika liegt. Die nächstgrößere Stadt, ca. 30 Kilometer entfernt, ist Baton Rouge. Ostholt befindet sich direkt am Mississippi und ist umgeben von Sümpfen und dichten Wäldern. Louisiana gliedert sich in 64 Parishes. Ostholt liegt im Bezirk Pointe Coupee.
Karte
Für eine genauere Darstellung wurden zwei Karten angefertig - eine Karte als Übersicht sämtlicher wichtiger Orte und Sehenswürdigkeiten und eine Karte als Übersicht aller Stadtviertel. Die Namen der Sehenswürdigkeiten wurden entweder auf Englisch oder Französisch verfasst. Letzteres aufgrund des französischen Einflusses der französischen Einwanderer.
Falls euch noch Orte fehlen, dann wendet euch gerne mit einer kurzen Beschreibung ans Team und wir fügen deinen Wunschort hinzu.
Geschichte
Ostholt wurde im Jahr 1756 gegründet, während der französischen Kolonialzeit in Louisiana. Die heutige Stadt hatte ihren Ursprung in einer kleinen Siedlung, in der französische Siedler gelebt haben. Zuerst bewohnten nur Menschen die Stadt. Gestört in ihrer Ruhe waren es aber die Waldelfen, die alles daran setzten, um die Menschen von ihrem Territorium zu vertreiben. Der Krieg zwischen den beiden Arten ging so weit, dass ganze Wälder abgeholzt wurden, um den Waldelfen ihre Lebensgrundlage zu nehmen. Erst im Jahr 1810, in dem beide Seiten schwere Verluste zu beklagen hatten, fand eine Einigung statt. Man würde die Stadt weiter östlich des Mississippi bauen, um die Waldelfen in ihrem Gebiet nicht zu stören. Weiterhin versprach der damalige Bürgermeister, jedes Jahr mehrere Bäume zu pflanzen, um Holz, das sie nahmen, der Natur wieder zuzuführen. Außerdem durften die Elfen, wenn sie es wünschten, ebenfalls in Ostholt leben. Zufrieden mit dem Kompromiss lebten Mensch und Elfe fortan nebeneinander, ohne sich großartig zu stören. Im Laufe der Zeit, als nun auch die Magie die einstige Stadt der Menschen beeinflusste, fanden weitere Wesen ihren Weg dorthin und ließen sich nieder. Die Stadt wuchs weiter und erkannte, dass es aus den dort wachsenden Magnolien, ätherische Öle herstellen konnte. Um eine Ausbeutung des Waldes zu verhindern, schlugen die Thornblooms vor, sich um die Herstellung zu kümmern. Ostholt machte sich alsbald auch einen Namen in der Fischerei und in der Rinderzucht. Außerhalb der Stadt liegen mehrere Farmen. Zusätzlich wurden Baumwoll- und Zuckerrohr-Felder angelegt, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Im Jahr 1856 suchte eine schwere Gelbfieber-Krankheit die Stadt heim und raffte fast die Hälfte der Bevölkerung dahin. Selbst die übernatürlichen Wesen waren nicht vor der tückischen Krankheit geschützt und starben daran.
1902 schaffte es ein dunkler Schattenmagier das Gleichgewicht in Ostholt zu zerstören. Er versprach Großes in Ostholt für die magische Bevölkerung zu bewirken und schaffte es, seinen Dunstkreis zu vergrößern. Es eskalierte und am 18.11.1902 kämpften Ostholts Bewohner gegen den Schattenmagier und seine Anhänger. Beide Seiten mussten große Verluste beklagen. Ostholts Bewohner gewannen die Schlacht und als Konsequenz wurden all jene, die zum Schattenmagier gehörten, hingerichtet. Dabei wurden u.a. die Wyvern fast vollständig ausgerottet.
Durch die Industrialisierung fand eine erneute Vergrößerung der Stadt statt, indem sich auch die ersten Stadtviertel bildeten. Noch aufgrund des Einflusses der französischen Einwanderer bekam Ostholt französische Stadtviertelnamen. Viele Menschen und übernatürliche Wesen zogen nach Ostholt, um von dem wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren - bis die Spanische Grippe die Stadt 1918 Heim suchte. Doch dieses Mal fanden die Menschen und Wesen einen Weg, das Schlimmste einzudämmen und eine exorbitante Sterberate zu verhindern.
Im Jahr 1920 wurde das Elemental Nexus College gegründet.
Während der Hurrikane-Zeit im Frühling wurde der westliche Teil von Ostholt im Jahr 1946 komplett überschwemmt. Viele Häuser mussten komplett renoviert oder gar abgerissen werden, weil das Holz, aus dem die meisten Häuser bestanden, das Wasser wie ein Schwamm aufsaugte. Der Verlust auch vieler Geschäfte schadete er Stadt sehr, insbesondere wenige Monate nach dem Kriegsende. Ostholt erholte sich langsam davon und erstrahlte einige Jahre später wieder im neuen Glanz. Durch die Zuwanderung vieler Studenten entstanden neue Stadtviertel, die jedoch einen amerikanisch sprachigen Namen trugen. Somit vereint Ostholt mittlerweile nicht nur die französische Seite sondern auch die amerikanische.
Im 20. Jahrhundert erfährt das Verhältnis zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen eine Wende. Verträge, die geschlossen wurden, werden für nichtig erklärt, da sie zu lasten alles Magischen sind. Verhandlungen im Jahr 1950 sind gescheitert. Das Übernatürliche wehrt sich gegen die Menschen und unterdrückt sie. In anderen Bundesstaaten und Ländern sind die Menschen bereits Teil der unteren Hierarchie-Ebene. Neue Gesetze im Jahr 1951 werden eingeführt, zu Lasten des Menschen. In den nächsten Jahrzehnten folgen weitere Gesetze zur Unterdrückung der Menschheit. Bei Widerständen und Rebellionen verlieren viele Menschen ihr Leben. Dabei werden einige Custodian-Familien ausgelöscht.
Allmählich kehrt die Technologie-Wende in Ostholt ein. Es ist von Computern und Telefonen die Rede. Immer mehr Hochhäuser werden gebaut, Autos befahren die Straßen und eine Straßenbahn fährt einen von A nach B. Die Waldelfen ziehen sich weitesgehend aus der Stadt zurück und bewohnen die Randgebiete, um näher bei Flora und Fauna zu sein.
Klima
Aufgrund der Nähe zum Golf von Mexiko ist die Luftfeuchtigkeit hoch. Dies führt dazu, dass sich die Hitze drückend fühlen kann. Die Winter sind tendenziell mild, es kann aber jedoch zu gelegentlichen Kälteeinbrüchen kommen. Schnee ist daher sehr selten. Die Sommer sind heiß und feucht. Die Sommer sind heiß und feucht. Die Durchschnittstemperaturen können in den höheren 20 Grad bis niedrigen 30 Grad liegen, aber Spitzenwerte von über 35 Grad sind möglich.
Die Region am Golf von Mexiko ist anfällig für tropische Stürme und Hurrikane, insbesondere während der Hurrikansaison von Juni bis November. Diese Stürme können starke Regenfälle und Windgeschwindigkeiten mit sich bringen. Während der Hurrikan-Saison ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Küstengebiete sind zwar besonders gefährdet, aber die Auswirkungen von Stürmen können auch weiter ins Landesinnere reichen.
Es gibt zwei Hauptregenzeiten, eine im Frühling und eine im Herbst. Diese Zeiten können von schweren Regenfällen begleitet sein, die Überschwemmungen verursachen können.
Flora & Fauna
Die Flora ist sehr abwechslungsreich. Häufig sind Baumarten wie Pinus echinata, Pinus elliottii und die Sumpfkiefer zu finden. Generell wachsen viele Harthölzer in Louisiana. Heimische Baumarten sind Rote Zedern, Rotbuchen und Walnussgewächse. Spanisches Moos ist weit verbreitet.
Durch die abwechslungsreichen Sümpfte und Wälder sind rund um Ostholt Hirsche, Kaninchen, Eichhörnchen und Bären zu finden, die als Wildtiere auch kommerziell gejagt werden. Bisamratte, Nutria, Nerze, Beutelratten sowie der Rotluchs und der Skunk nehmen eine Funktion als natürliche Förster in den Wäldern ein. In den Wäldern und Sümpfen kann man zahlreiche Wildvögel wie Wachteln, Truthähne, Waldschnepfen und verschiedene Wasservögel wie die Floridaente und die Brautente beobachten.
Wirtschaft
Ostholts Wirtschaft wird unter anderem durch die Herstellung ätherischer Öle aus den Magnolienbäumen bestimmt. Weiterhin dominieren die Fischerei und die Rinderzucht sowie der Anbau von Baumwolle und Zuckerrohr das wirtschaftliche Bild der Stadt. Große Fabriken wie zum Beispiel für Papier oder Aluminium sind hier nicht zu finden.
Ein geheimer Wirtschaftszweig sind die Versuchslabore in geheimen Räumen unter der Stadt. Hier werden Experimente an Widerständler, Rebellen und andere straftätige Personen durchgeführt. Nur selten verlassen sie die Räumlichkeiten wieder. Und wenn, dann sind sie gebrochene Menschen. Unter anderem werden medizinische Experimente durchgeführt.
Architektur
Im Jahr 1710 befand sich Louisiana unter der Herrschaft Frankreichs, genauer gesagt unter der Kontrolle der französischen Kolonialverwaltung. Daher weist die Architektur bis heute eine Mischung aus französischen und lokalen Elementen auf.
Die französische Kolonialarchitektur zeichnet sich durch einfache und funktionale Designs aus, die für das Klima und die Materialverfügbarkeit der Region angepasst sind. Französische Einflüsse zeichneten sich durch symmetrische Fassaden, schiefergedeckten Dächern und steilen Giebeln aus.
Aufgrund der Verfügbarkeit von Holz wurden viele Gebäude aus Holz errichtet. Die Holzkonstruktionen wurden oft durch eine Technik namens Colombage verstärkt, bei der Holzständer in eine Fachwerkkonstruktion eingebaut wurden.
Eine weitere Besonderheit ist, dass viele der Gebäude Veranden oder überdachte Vordächer haben, um vor Hitze oder den Regenfällen Schutz zu bieten.
Politik & Verwaltung
Ostholt und viele anderen Städte auch werden von einem Rat geführt, der aus magischen Wesen besteht. Von den Menschen wird er auch als dunkler Rat bezeichnet, da deren Interessen keineswegs auch die der Menschen beinhaltet.
Alle acht Jahre wird der Rat für acht Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist jedoch auf zwei aufeinander folgende Amtszeiten beschränkt. Das bedeutet, der Rat kann für sechszehn Jahre sein Amt ausführen, wenn er erneut gewählt wurde. Der Rat besteht aus jeweils einem Vertreter der jeweiligen Spezies. Aktuell gehören dazu: Drachen, Elfen, Voodoo-Hexen, Gestaltwandler, Kitsune, Schattenwandler, Sirene, Unsterbliche und Werwölfe.
Einen Volksvertreter für Menschen gibt es nicht.
Feiertage & Feste
» Verehrung der dunklen Nacht
Eine Zeremonie Anfang Februar, bei der die Menschen die Herrschaft der übernatürlichen Wesen über die Welt in einer nächtlichen Feier akzeptieren müssen. Die Dunkelheit wird als Symbol für die Unterdrückung betrachtet.
» Schattenfest
Ein düsterer Umzug, bei dem Menschen in dunklen Gewändern und Masken durch die Straßen ziehen, um die Macht der Schattenwesen zu repräsentieren. Dies könnte mit Unterdrückung und Angst verbunden sein.
» Célébration de la Lumière Elfique
Ein Fest, das die Ankunft des Sommers und das Aufblühen der Natur zelebriert. Es wird mit leuchtenden Laternen, Musik und Tänzen der Elfen gefeiert. Es findet immer am Tag der Sommersonnenwende statt.
» Erntefest
Ein scheinbar festliches Ereignis am letzten Wochenende in der letzten Septemberwoche, bei dem die übernatürlichen Wesen die Menschen dazu zwingen, Kämpfe in verschiedenen brutalen Disziplinen gegeneinander auszuführen. Wer nicht stirbt, der gewinnt.
» Night of Stars
Ein Fest, das die Astronomie und den nächtlichen Himmel würdigt. Hier werden Teleskope für die Beobachtung von Sternen und Planeten aufgestellt. Das Fest findet immer von Samstag zum Sonntag des 1. Advents statt.
» Flame Fest
Ein Feuerfest, das den Übergang vom Herbst zum Winter markiert. Es zeigt Feuerjonglage, Lagerfeuergeschichten und ein imposantes Feuerwerk. Das Fest findet immer zum Winteranfang statt.
Konflikte & Probleme
Der größte Konflikt ist der zwischen Menschen und übernatürlichen Wesen. Die Wesen haben vor vielen Jahrzehnten die Macht übernommen und eine Welt erschaffen, in der Menschen kaum Rechte besitzen. Sie gelten beinahe als vogelfrei, können als Nahrung für Vampire und Schattenweltler dienen und werden bei Straftaten vergleichsweise härter bestraft.
Weiterhin machen Intrigen innerhalb der eigenen Reihen dem Rat zu schaffen.